Respekt Sooo, wieder daheim.

Respekt
Sooo, wieder daheim. Konfirmations-Wochenende hinter mich gebracht. Zweimal (!!!) in der Kirche gewesen und mich gelangweilt. Nun, ich habe mich aber wacker gehalten und gute Miene zum öden Spiel gemacht. Die Konfirmand(inn)en waren da nicht so beherrscht. Da wird schon mal laut gelacht im Vater-Unser, gekichert wird sowieso die ganze Zeit ein Mädel hat mehr nach hinten (in Fliegersprache: 8 Uhr) geschaut, als nach vorn. Ich frage mich, ob das eigentlich die gleiche Generation ist, oder schon die nächste. Wo ist da eigentlich die Grenze? Nun, auf jeden Fall wehre ich mich dagegen, mit dem Haufen, den zu beobachten ich am Wochenende das zweifelhafte Vergnügen hatte, in eine Generation gesteckt zu werden. Wo ist der Respekt geblieben? Ich bin weißgott 😉 kein Kirchengänger, aber es sollte doch meines Erachtens ein gewisser Anstand gewahrt werden, oder? Ich meine, die haben da rumgekaspert, als wären sie sonstwo. Nun ja. Was solls. Ich will mich hier gar nicht aufspielen. Aber ich weiß, dass ich (wir) damals definitiv nicht so respektlos waren.
Ansonsten nicht viel Neues. Viel und vor allem gut gegessen (haben Konfirmationen zum Glück so an sich) und mal wieder Auto gefahren :-). Ach, und am Freitag war ich noch im Kino.

Eine Nacht bei McCools (o)

Bild: McCoolsOkay. Nett gemacht. Michael Douglas sicht mal total abgefahren aus und Liv Tyler kann auch ganz schnucklig dreinschaun. Ist die eigentlich schon immer so stĂ€mmig gewesen? Nun gut. Keine Ahnung. Kenn’ kaum Filme mit ihr. Auf jeden Fall macht sie die drei Kerle im Film wunderbar heiß und spielt auch gar nicht schlecht. Zumindest die »Rolle in der Rolle«, also das »ach ich bin doch so arm dran«-Verhalten mit zugehörigem Unschuldsblick hat sie perfekt drauf. Nun ja, und die Autowasch-Szene ist … Ă€h … nett. 🙂 John Goodman hab ich sowieso noch nie schlecht gesehen und die anderen beiden sind auch okay. Lustig ist auch der Ă€ußerst »aufgeschlossene« Pfarrer, dem ersterer seine Gedanken beichtet. Regisseur Michael Douglas ist saucool und sieht dabei in der Tat fast aus wie sein Vater (lebt der eigentlich noch?). Netter Film, den man aber nicht gesehen haben muss. (Link)

Traumpaare (-)

Eher mĂ€ĂŸiger Film. Zuerst wollte ich ihm eine 0 geben, doch ich habe mich dagegen entschieden. Sechs Personen teilen die Leidenschaft, Karaoke zu singen (kann man das so formulieren?). Manche von ihnen entdecken ihr Talent erst wĂ€hrend des Films, fĂŒr andere ist es seit Jahren die finanzielle Grundlage. Viel Gesang, der meiner – alles andere als fachmĂ€nnischen – Meinung nach nicht schlecht ist. Einige nette Szenen und ein wenig System-Kritik, die dafĂŒr aber deutlicher nicht artikuliert werden kann. Letztlich kann man mal wieder vorher ahnen, wie’s endet. Obwohl… das stimmt so nicht. Aber zumindest ist klar, dass am Ende Friede, Freude und Kollege Eierkuchen die Oberhand haben. Unnötigerweise schafften es die Kinobetreiber auch noch, den Film kurz vor dem Abspann (?), jedoch nach dem Showdown, aprupt enden zu lassen – einfach schwarz. Bumm. Doof. Trotz mĂ€ĂŸigen Films hĂ€tte ich ihn doch zumindest gern bis zum Ende gesehen. Deppen die.
Fazit: Nur fĂŒr Karaoke-Fans.

Es ist schon seltsam, wie man

Es ist schon seltsam, wie man manche Leute wiedertrifft. Nehmen wir zum Beispiel den Michael: Da fährt man nach dem Fernsehen heim, und die durch fehlendes hinteres Schutzblech in Kombination mit Regen erzwungene niedrige Geschwindigkeit bringt es mit sich, dass man zwangsläufig von anderen Radfahrern überholt wird. Einer dieser Radfahrer hatte das Pech, direkt nach dem Überholmanöver mit einem Fuß vom Pedal zu rutschen, die Kontrolle über das Fahrrad und dessen Richtung zu verlieren und frontal mit einem Parkschein-Automaten zu kollidieren. Autsch! Es soll hier nicht verschwiegen werden, dass der junge Herr zuvor dem Alkohol zugesprochen hatte, wie er mir zwischen zahlreichen Flüchen mitteilte. Die hingebungsvoll blutende Platzwunde über seinem rechten Auge bedurfte zumindest des geschulten Blickes eines Arztes und – meiner Meinung nach – auch dessen Fingerfertigkeit. Da keiner von uns beiden jedoch ein Taschentuch oder ähnliches zur Hand hatte, um die Wunde zumindest bis zum Krankenhaus zuzupressen, erklärte ich mich bereit, (im Regen!) auf sein Fahrrad aufzupassen, während er fix in die nächste Kneipe (Salsa) lief, um sich eben Solches dort zu erbitten. Kurze Zeit später kam eine andere Gestalt durch den Regen auf mich zu, um das Fahrrad zu holen – ich gewann das Erkennungsduell: Micha. So kam es, dass ich dann noch ein Krefelder im Salsa zu mir nahm und mich mit ihm über Alkoholunfälle, Erbrechen im Allgemeinen, Filme, Linseneintopf sowie deren Auswirkung auf die Verdauung, und noch einige andere wichtige Themen austauschte, während einer der Gäste das Unfallopfer ins Krankenhaus fuhr. Relativ aufregendes Ende eines ansonsten normalen Tages.

Kullen Nullen Update: 3:1

Kullen Nullen Update: 3:1 gewonnen. Wie der Gegner heißt, weiß ich gar nicht. Ist auch egal. Die konnten nicht viel und unsere beiden Leihspieler waren deren beste Männer.
Danach schon wieder den Schokoladen-Rechner leicht umkonfiguriert und für die ganze Computerei ein lustiges Geschenk bekommen (Foto evtl. später hier). Nun wieder daheim. Cini-Minis hab ich mir jetzt redlich verdient.

Lecker gefrühstückt (mit

Lecker gefrühstückt (mit lecker Aussicht) in der Schnabeltasse. Einfach nur Sonne genossen in der Innenstadt und über alles und jeden gelästert. Eis gegessen und Knuckleball-Tabletennis erfunden, das uns zumindest eine gute Stunde beschäftigen konnte. Zum Schluss noch den Schokoladenrechner zum quäken gebracht. Danach heimgegangen und den eigenen Rechner verreckt vorgefunden. Mit absolut schlechter Laune ungewöhnlich früh ins Bett geknallt und das getan, was die anderen beiden bereits zuvor geschafft haben: Schlafen. Ein netter und fauler Sonntag 🙂