filmreif

29.5.: Retter des Abends war Lodden schon, weil er mit seinem Musikgeschmack genau die Stimmung der Tanzenden traf, die Musikregie übernahm und es mir damit ermöglichte, mehr Bier zu trinken als geplant und einfach die Party zu genießen. Aber auch für den krönenden Abschluss war er verantwortlich: Zurück beim Auto, klappte er seinen alten Aktenkoffer auf dem Beifahrersitz auf und zauberte ein Stück Torte hervor, fertig drappiert auf einem Teller mit beiliegender Gabel. »Das hab ich zuhause nicht mehr geschafft, und es schmeckt so gut.« lautete die Entschuldigung. Eine Szene, die eigentlich in einen Film gehört.

Wer 50 Cent beim Bestellen seines

Wer 50 Cent beim Bestellen seines Fastfood-Essens bei BurgerKing sparen möchte, kann dies u.U. erreichen, indem er nicht sofort zu Beginn mitteilt, dass der Burger mit Bacon (normalerweise +50 Cent) gemacht werden soll. Erfährt die freundliche Bedienung dies zu spät, ist sie nicht mehr in der Lage (oder zu faul?), entsprechende Ergänzungen/Änderungen vorzunehmen und der Bacon wird nicht berechnet. Allerdings weist sie auch ausdrücklich darauf hin, dass man die Bacon-Option doch ganz zu Beginn der Bestellung angeben soll. Wer kann das wissen?

I wish it would rain down

Das Schutzblech ist wieder an Bord, die Bremsen funktionieren wieder akzeptabel. 3 Stunden Frickelei und Grübelei: Warum hat ein Fahrrad so viele verschiedene (!) Schrauben? Da muss man mitunter ganz schön improvisieren. Doch jetzt kann ich getrost wieder bei Regen fahren, hah!
Auf der Strecke blieben:

  • die Krokodil-Hupe
  • der Getränkehalter

Euer Phil
PS: Hat schonmal jemand versucht, eine Mutter von einer verbogenen Schraube zu drehen? Mann, Mann, Mann! Das ist kein Spaß.

Gab es da nicht mal ein Lied, das so hieß?
Nein, gab es nicht. Voll daneben. Andi lachend die Hand an der Stirn.
Das war nur einer der zahlreichen heiteren Momente, die den Kurzurlaub in Seeroskerke auf Zeeland so wunderbar gemacht haben. Dank an alle Beteiligten: Ihr seid super! Lang hab ich mich nicht mehr so wohl gefühlt. Weder verbale Ausdrucksschwierigkeiten, noch die Versuche von Dr. Snore, meinen geruhsamen Schlaf zu stören, konnten meine Erholung verhindern. Ich denke, wir alle hatten eine Menge Spass.
Wenn die Pommes mal nicht mit einem abstrusen Gedankenspagat unsere Hirnwindungen beschäftigen konnte, sprang selbstlos und zuvorkommend El Nett, der freundliche Spanier, mit einer trockenen Bemerkung ein. An bizarren Ideen mangelte es uns nicht. Freund und Helfer in dieser Hinsicht war mit Sicherheit der Alkohol (und eventuell auch der ein oder andere Keks). Kulinarische Genüsse — hier seien an erster Position die Nudeln des Herrn Butz erwähnt — in für mich ungewohnter Vielfalt und Menge bildeten jedoch eine hervorragende Grundlage. Es wurde geschlemmt und geschlickert, gekippt und geknuspert. »Herr Ober, lassen Sie das Gemüse weg, ich nehme nur das Fett.«
Was auch immer wir unseren Körpern an Schadstoffen zuführten, am Strand wurde es wieder ausgeschwitzt. Denn: Die Sonne war mit uns! Und das sogar in einer Intensität, die selbst Mutter nicht geahnt hat. Doch damit nicht genug: Der noch eiligst angeschaffte Football stellte sich zusammen mit El Netts Volleyball als bevorzugtes Sportgerät heraus — das hätte ich wirklich nicht gedacht. Das ging gar soweit, dass am Samstag der komplette Haufen wie wild über den Strand strümte auf der Jagd nach dem Gummi-Ei. Männer gegen Frauen, versteht sich. Es war anstrengend und tat doch so gut. Zum dem daraus resultierenden Muskelkater kamen nicht zu verachtende Blessuren an Unterarmen und Handgelenken, die von den ebenso intensiven Volleyball-Sessions herrührten (Rekord: 25). Egal, was von beidem man machte, danach hatte man Sand in der Kimme, der mit dem nicht zu vermeidenden Schweiß dort ein »gefährliches Gemisch« bildete.
Es wurde also gut geschwitzt. Es wurde mindestens ebenso gut gegrillt. Mjam! Herzlichen Dank an den Hauptgrillmeister. Niemand kam leichter aus diesem Urlaub zurück, als er/sie hingefahren ist, darauf wette ich eine Kiste Bier.
Hast du eigentlich schon mal bei bofrost bestellt?
Mit Gesellschaftsspielen oder einfach durch hochgradig intellektuelle Diskussionen, auf jeden Fall aber mit lekkerem Brouwmeester, Martini und White Russian vergingen die Abende wie im Flug. Unter Alkoholeinfluss legte manch einer gar die übliche Zurückhaltung ab und wurde kurzzeitig zum wilden Geschirrtuch-Zorro. Dieses Mal musste der Hintern von Kristin leiden, hehehe. *hüstel* Schwamm drüber.
Auch die beiden mitgebrachten Notebooks kamen zeitweilig zum Einsatz. Leider war dieser nicht vom erhofften Erfolg gekrönt (dank Windows 98), und die Bilder der neuen Pencam mussten in selbiger verbleiben. Auch meine digitalen Momentaufnahmen habe ich nicht rechtzeitig auf den Rechner übertragen, und jetzt sind alle weg, verloren aufgrund unerwarteter Batterie-Leere, sorry. Doch kein Grund für ein Gewittergesicht! Auch ohne meinen digitalen Beitrag ist dieser Kurzurlaub wohl der bestdokumentierte bisher. Ich freue mich schon auf die Nach- und Foto-Treffen!

Eure Barbie