Wie armselig kann man sein?

oder
Das unrühmliche Ende eines Fußballspiels
Gestern abend, etwa 22.20 Uhr Ortszeit, Aachen Robert-Schumann-Strasse, Fußballplatz der Bunten Liga Aachen:
Nach einem Schuss, der knapp am Tor vorbeigeht, zischt der Ball ins Gebüsch dahinter. Man macht sich auf, ihn (mal wieder) herauszuholen. Doch er wird nicht gefunden. Nach kurzer Zeit die These: Er muss ob seiner immensen Geschwindigkeit unter dem Begrenzungszaun hindurch gerauscht sein (der Abstand ist ausreichend) und ist folglich auf der angrenzenden, deutlich abfallenden Straße oder dem Gehweg zu suchen. Gesagt, getan — aber nicht gefunden. Statt dessen ein verdächtig kurzzeitig parkender Van am Straßenrand in einiger Entfernung die Straße abwärts, dessen Fahrer sich auf Zuruf nur hektisch umblickt, schnell wieder einsteigt und davonfährt. Nächste These: Mit ihm unser Ball, denn der wurde nicht mehr gefunden.
Es war keine neuer und auch kein besonders schöner Ball.
Wie armselig kann man sein? [Link]

Etikettenschwindel

Da will man morgens den Johghurt schütteln, um ihn cremig zu bekommen, und stellt dann schnell fest, dass man statt dessen den bereits offenen Becher Schlagsahne Tropfenweise im Zimmer verteilt. Warum machen die Produktdesigner von Landfein die Deckel nahezu identisch? Oder um es mit Grönemeyer zu fragen: